Freie Wählergemeinschaft

Fridolfing e.V.

Aktuelles

Stammtisch im Bistro Flamingo

Im gut gefüllten Nebenzimmer des Bistro Flamingo fand kürzlich ein Stammtisch der Freien Wähler Fridolfing statt. Mia red‘n miteinander – unter diesem Motto hatte FW-Vorstand Egon Kraus eingeladen, um über aktuelle Themen in Fridolfing zu informieren und sich auszutauschen.

Aufgrund von Zuzügen und steigenden Geburtenzahlen in der jüngeren Vergangenheit stoßen die Kapazitäten der beiden Kindergärten in Fridolfing schon jetzt an ihre Grenzen. Familienbeauftragte Heidrun Valerius stellte die aktuellen Zahlen der Auslastung beider Kindergärten vor. Die Gemeinde, so Vorstand Kraus, hält den Bau eines dritten Kindergartens langfristig für notwendig. Es müsse aber auch über Zwischenlösungen wie in den 90ger-Jahren mit der Villa Kunterbunt im Strohhof nachgedacht werden, da ein Neubau sicher erst in 2 Jahren bezugsfertig ist. Es wurden bei den  Freien Wähler auch neue Konzepte diskutiert: mit dem Aufbau eines Waldkindergartens seien im Vergleich zu einem Neubau relativ geringe Kosten verbunden. Eine andere Möglichkeit wäre ein Bauernhofkindergarten, hier würden die Kinder viel Zeit mit Kleintieren, aber auch größeren Tieren wie Ponys verbringen können. Beide Varianten könnten vergleichsweise kurzfristig und kostengünstig umgesetzt, mittelfristig und auch langfristig genutzt werden und - falls der Bedarf nicht mehr gegeben sein sollte – auch einfach wieder „zurückgebaut“ werden können. Auch das Konzept eines Bewegungskindergartens, in Kooperation mit der Bayerischen Sportjugend wurde diskutiert.

Ein weiteres großes Thema, das Fridolfing beschäftigt, ist die Neugestaltung der Gemeindewiese rund um den Maibaum. Wie in der letzten Ausgabe der Gemeindezeitung ausführlich beschrieben, liegen gut ausgearbeitete Pläne des beauftragten Architekturbüros vor. Die Pläne wurden in enger Abstimmung mit den betroffenen Organisationen und Vereinen erstellt, die alle ihre Wünsche und Erfordernisse einbringen konnten. Eine gemeinsame Nutzung von Räumen oder Gebäuden verschiedener Vereine – an unterschiedlichen Wochentagen – wurde berücksichtigt. Die Versammlung war sich jedoch einig, dass die Investition zwar hoch, das Geld aber durchaus gut angelegt sei – die Umbau- und Neubaumaßnahmen seien schließlich mittelfristig zu sehen.

Ein weitere Frage, die Egon Kraus und die anwesenden FW-Gemeinderäte an die Besucher stellten, war, ob es besser sei, von Seiten der Gemeinde neue Baugebiete auszuweisen oder zu versuchen, durch Sanierung älterer oder leerstehender Gebäude den Ortskern wiederzubeleben – Stichwort Innenraumverdichtung. Beides werde gleichzeitig verfolgt werden müssen: zum einen dürfe man nicht durch Neubaugebiete immer mehr zusätzlichen Flächenverbrauch schaffen, zum anderen könne man jedoch als Gemeinde Fridolfing Haus- oder Grundstücksbesitzer im engeren Ortsbereich nicht zwingen, zu sanieren oder an die Kommune zu verkaufen. Innenraumverdichtung ist auf jeden Fall in den nächsten Jahren ein wichtiges Thema.

Abschließend sprach Kraus die nächstes Jahr anstehenden Kommunalwahlen an. Wie bereits bei der Kommunalwahl 2014 praktiziert, plädieren die Freien Wähler wieder für die Aufstellung einer gemeinsamen Liste aller politischer Gruppierungen und Parteien für die Gemeinderatswahl. Bei einer gemeinsamen Liste überwiegen die Vorteile: der unnütze finanzielle Aufwand für das Verfassen und Drucken von Wahlflyern der Parteien und die Menge an Papier könnte entfallen.  Zudem ist eine Kommunalwahl  eh eine Persönlichkeitswahl, da kommt es ohnehin mehr auf die Person als auf Parteizugehörigkeit an war die einstimmige Meinung aller Besucher.