September 2011

Freie Wählergemeinschaft Fridolfing:

Kommunale Energiepolitik im Mittelpunkt bei den Freien

 

Im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Freien Wähler, die kürzlich im Gasthaus Gruber stattfand, stand ein ausführlicher Ideen- und Gedankenaustausch zum großen Thema Energiewende und Erneuerbare Energien.

Nach einem einführenden Film, in dem am Beispiel von drei Kommunen in Deutschland die sinnvolle Nutzung von Windkraft, Photovoltaik, Biogas- und Hackschnitzelanlagen gezeigt wurden, brachte Vorstand Egon Kraus das Thema rasch auf den Punkt: die Katastrophe von Fukushima habe vieles verändert und endgültig zur Abkehr von der Kernenergie geführt. Der Vorteil der Nutzung erneuerbarer Energien komme außerdem dem Klimaschutz zugute. So wurde auch für den Landkreis Traunstein als „Energieziel“ ausgegeben, 100% des Strombedarfs bis zum Jahr 2020 aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Auch in unserer Gemeinde, so Kraus, stelle sich damit die Frage, wie wir unseren Energiebedarf zukünftig ökologisch und ökonomisch decken und was wir zum Klimaschutz beitragen können.

Landwirtschaft wird zur Energiewirtschaft

Die lebhafte Diskussion entzündete sich vor allem an der intensiven Nutzung von Biogasanlagen in der Gemeinde Fridolfing: hierbei wurde mehrfach klar angesprochen, dass die hohen Förderungen staatlicherseits zu ganz neuen Entwicklungen in der Landwirtschaft führen – Landwirte werden zu Energiewirten, traditionelle Getreidefelder verschwinden und werden in großem Stil durch Maisfelder ersetzt. Die gestiegenen Mais- und Pachtpreise werden für Landwirte mit reiner Tierhaltung zu einem großen Problem. Auch der schlechte Wirkungsgrad einer Biogasanlage und die Möglichkeiten einer intensiven Nutzung der Wärme wurden heftig diskutiert. Unbedingt – so die einhellige Meinung –    sei ein Konzept für eine zukünftige kommunale Energiepolitik erforderlich, in dem nicht nur die Erzeugung erneuerbarer Energien, sondern auch die Vermeidung unnötigen Verbrauchs miteinbezogen werde. Hier sei zum Beispiel eine Reduzierung der Straßenbeleuchtung während der Nachtstunden eine Möglichkeit.

Als möglicher Beitrag der Kommune zur Energiegewinnung wurde die Nutzung der Wasserkraft der Salzach angeregt.

In seinem Bericht über aktuelle Themen in der Gemeinde ging Kraus schwerpunktmäßig auf soziale Themen ein. Die Gemeinde Fridolfing habe im letzten Jahr viel in Familienförderung investiert, eine Bürgerhilfsstelle sowie einen Jugendtreff eingerichtet, der inzwischen sehr gut angenommen werde. Die FW-Fraktion habe  – so Kraus –  im Gemeinderat hervorragende Arbeit geleistet und sich mit vielen Ideen und konstruktiven Vorschlägen eingebracht.

Neue Vorstandschaft gewählt

Die Neuwahlen der Vorstandschaft unter der Wahlleitung von Adi Köberle brachten folgendes Ergebnis: Egon Kraus wurde als 1. Vorstand im Amt bestätigt, für Adi Köberle, der sich nicht mehr zur Wahl stellte, wurde Benjamin Di Qual zum 2. Vorstand gewählt. Neuer Kassier wird Roswitha Stemmer sein, Georg Reitinger trat nicht mehr zur Wahl an. Schriftführer Fritz Herrmann wurde bestätigt, als Beisitzer wurden Franz Jäger, Anneliese Kiermeier und Hans Schild jun. in die neue Vorstandschaft gewählt.

Vorangegangen war der Jahreshauptversammlung eine Besichtigung des neuen Feuerwehrhaus  der FFW Pietling. GR Franz Jäger erläuterte fachkundig das Bauvorhaben, trotz des einen oder anderen Problems mit beauftragten Baufirmen sei mit baldiger Fertigstellung zu rechnen.

 

November 2010

Freie Wählergemeinschaft Fridolfing:

Sozial- und Seniorenarbeit im Mittelpunkt bei den Freien

Das große Thema Soziale Verantwortung stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing, die kürzlich im Gasthaus Wimmer stattfand.

Vorstand Egon Kraus konnte neben den erschienenen Mitgliedern auch Altbürgermeister Eugen Stadler, den 2. Bürgermeister Georg Reitinger und die Gemeinderäte Anneliese Kiermaier und Franz Jäger begrüßen. Leider musste Frau Coenen, die angekündigte Referentin zum Thema Seniorenbüro in Freilassing, wegen Krankheit kurzfristig absagen. Kraus stellte deshalb die Konzepte des Seniorenbüros Freilassing und des Sozialbüros Kirchanschöring kurz vor.

In der Diskussion wurde deutlich, dass gerade in der Sozial- und Seniorenarbeit ein sehr sensibles Vorgehen geboten ist: Faktoren wie zunehmende Vereinsamung, Anonymität, persönliche Scham der Betroffenen und Überwindung von Hemmschwellen spielen eine große Rolle und müssen im Einzelfall sorgfältig beachtet werden. Mehrfach wurde gefordert, die gemeindlichen (und auch kirchlichen) Ansprechpartner und deren Telefonnummern regelmäßig und vollständig zu veröffentlichen. Die Einrichtung von festen Sprechstunden hingegen sei eher

Bei den aktuellen Themen aus der Gemeinde Fridolfing, referiert von

2. Bürgermeister Georg Reitinger - , stehen besonders das weitere Schicksal des ehemaligen Gasthofs Unterwirt und der Naturerlebnispark im Brennpunkt. Für den geplanten Naturerlebnispart läuft zur Zeit das Raumordnungsverfahren, aufgrund der sich häufig ändernden Konzepte  und Aussagen des Unternehmers wurden Für- und Wider auch bei den Freien Wählern intensiv diskutiert. Für den ehemaligen Gasthof Unterwirt hat die Gemeinde eine Planung für eine grundlegende Renovierung in Auftrag gegeben, Zielsetzung sei die Errichtung eines gehobenen Restaurants mit Hotel und Wellnessbereich.

Weitere  wichtige Themen für die Gemeinde sind die positive Entwicklung und gute Auslastung der Salzachklinik, die Ernennung der Hauptschule zur Mittelschule Salzachtal, anstehende Straßenrenovierungen (Meisenwg, Straße Klebham – Götzing, Tittmoningerstraße bis zur Firma Rosenberger), die Ersatzbeschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs für die FFW Fridolfing sowie der anstehende Neubau des Feuerwehrhaus der FFW Pietling. Da nur noch wenige Baugrundstücke für Bauwillige zur Verfügung stehen, werde in naher Zukunft auch die Ausweisung neuer Baugebiete in Angriff genommen werden müssen.

Der neu gestaltete Fridolfinger Dorfplatz, so GR Anneliese Kiermaier, werde von der Bevölkerung hervorragend angenommen, was auch der gute Besuch bei den bisherigen Veranstaltungen zeige. So wurde Ende letzten Jahres ein Adventstreff organisiert, im Sommer das große Dorffest des Gewerbeverbands und heuer im Herbst ein Bauernmarkt mit Produkten aus der Region. Für 2011 ist ein Frühlingsmarkt geplant, ähnlich dem Bauernmarkt im Herbst.

In der abschließenden Diskussion wurde auf das fehlende Angebot an kulturellen Veranstaltungen in der Gemeinde hingewiesen. So sei z. B. die Einstellung von Faschings- und Silvester-veranstaltungen zu beklagen, ein attraktives Programm für junge Leute sei nicht vorhanden.

Januar 2010

Interessante Diskussion über aktuelle Themen

Am Dienstag, den 12. Januar trafen sich die Freien Wähler im Gasthaus Wimmer zur Diskussion über aktuelle Themen der

Gemeindepolitik.

Folgende Themen wurden diskutiert:

     a) Götzing - Gehweg entlang der TS 26 über die Gleise

                 Leider ist es bis heute noch nicht gelungen, hier eine sichere Lösung zu finden. Die FW-Gemeinderäte werden weiter versuchen

                 hier eine gute Lösung zu verwirklichen

     b) Dorfplatz - Fridolfing

                 Tempo 30 Zone und Rechts vor Links Lösung an der Kreuzung Berger wurden heftig diskutiert. Da die Entscheidung für eine

                 Rechts vor Links Lösung bereits gefallen ist, muss auf jeden Fall die Kennzeichnung der Vorfahrtsänderung  gut sichtbar sein.

                 Beleuchtung für das Kriegerdenkmal, Brunnen und Bachlauf ist nicht unbedingt notwendig

     c) Jugendarbeit in Fridolfing

                 Derzeit läuft von Seiten der Gemeinde sehr wenig

                 Jugendraum im alten Feuerwehrheim wurde diskutiert

                 Freien Wähler planen eine Veranstaltung mi Mai zum Thema Jugendarbeit

     d) Radwegenetz wurde diskutiert

                 Notwendigkeit der Radwege entlang von Bundes- und Kreisstraßen steht stark in der Diskussion z. B. Strecke Fridolfing - Tittmoning

                 Gehweg von Stießberg nach Untergeisenfelden - Ist es wirklich sinnvoll diesen Gehweg direkt neben der B20 zu machen?

     e) Freizeitpark - Naturpark

                 Der geplante Naturfreizeitpark ist unbedingt noch genauer zu bezeichnen. Es sollte wirklich ein Naturpark bleiben.

    

April 2009

Rege Diskussion über Dorfplatzgestaltung

Im Mittelpunkt der diesjährigen, sehr gut besuchten, Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing im Gasthaus Bax standen Informationen über die aktuellen Projekte und Themen in der Gemeinde Fridolfing mit anschließender Diskussion.

Vorstand Egon Kraus konnte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern einige interessierte Gemeindebürger/innen begrüßen. Außerdem hieß er den 2. Bürgermeister Georg Reitinger, Altbürgermeister Eugen Stadler sowie FW-Gemeinderätin Anneliese Kiermaier herzlich willkommen. 

In seinem Referat ging Kraus eingangs auf das erfreuliche Ergebnis der letzten Kommunalwahlen ein. Der respektable Stimmenzuwachs, der den vierten Gemeinderatssitz ermöglichte, und die Wahl des Listenführers Georg Reitinger zum 2. Bürgermeister sei für die FW- Fraktion ein hervorragendes Ergebnis und auch Verpflichtung, auf die Fragen der Bürger einzugehen und sich der Diskussion zu aktuellen Brennpunkten offen zu stellen. Gerade jetzt stehen eine Menge wichtiger Themen an, die große Bedeutung für die Gemeinde haben und welche die Freien Wähler mit den Bürgern sachlich diskutieren wollen.

Keine einheitliche Meinung zur Europa-Kandidatur

Kraus ging im Weiteren auf die anstehenden Wahlen zum Europaparlament ein, bei denen die Freien Wähler erstmals kandidieren wollen. Die Kandidatur wird nach wie vor sehr kontrovers diskutiert, der Fridolfinger Ortsverband hat sich bisher immer mehrheitlich für eine Konzentration auf die Kommunalpolitik ausgesprochen. Im Kreisverband sind unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema vertreten, wobei aber auch hier die Mehrheit gegen eine Kandidatur zur Europawahl ist.  

Anschließend wurden von Kassier Georg Reitinger die Kassenberichte 2007 und 2008 vorgetragen. Die Kasse wurde von Erich Papst und Eugen Stadler geprüft, die eine vorbildliche Kassenprüfung bescheinigten. Altbürgermeister Stadler betonte hierbei ausdrücklich, dass die Kandidaten der Freien Wähler - im Unterschied zu den Parteien - ihre Wahlkampfkosten ausschließlich selbst bezahlen – eine Sache, die nicht hoch genug zu bewerten sei und die große persönliche Identifikation und das Engagement der Mitglieder unterstreiche.

In der Diskussion zum Thema Jugendarbeit bemerkte Vorstand Egon Kraus, dass einige Versuche, wie zum Beispiel das Open Air beim Dorffest, nicht so richtig angenommen werden. Leider passiert ansonsten beim Thema Jugendarbeit bis heute nicht viel. Dies sei auch für ihn persönlich enttäuschend und auch die Jugend warte hier auf ein Zeichen, dass endlich etwas bewegt wird.

Neuer Dorfplatz – Veranstaltungen mit einbeziehen

Hohe Wellen schlagen derzeit die Pläne zur Neugestaltung des Fridolfinger Dorfplatz. Dies wird auch bei den Freien Wählern deutlich, auch hier werden Aspekte wie Öffnung des Dorfbachs, Straßenführung und Verkehrsberuhigung, Wiederbelebung von Gastronomie und des Biergartens und nicht zuletzt Standort und Gestaltung eines „Kriegerdenkmals“ in der heutigen Zeit lebhaft diskutiert. Egon Kraus, der die Diskussion souverän moderierte,  ergänzte, beim Thema Dorfplatz müsse man auch die Abhaltung von Veranstaltungen mit einbeziehen. Ein Sommernachtsfest der Blaskapelle im Stadler-Biergarten, das Dorffest,  das Brunnenfest im Herbst und die Standkonzerte der Blaskapelle sind Veranstaltungen, die unseren Dorfplatz  beleben und auch in Zukunft hier stattfinden sollen. Für die FW Gemeinderäte waren die verschiedenen Ideen und Meinungen höchst interessant und werden bei der Meinungsbildung sicher eine Rolle spielen.

Energiezentrum startet im nächsten Winter

Als Geschäftsführer des Energiezentrums Fridolfing ging Georg Reitinger ausführlich auf verschiedene Fragen ein. Derzeit werden sämtliche anstehenden Kosten ermittelt, auf dieser Basis werden detaillierte Preis- und Rentabilitätsberechnungen aufgestellt. Mit diesen Berechnungen wird bei den Hauseigentümern entlang der geplanten Trasse um den Anschluss geworben. Der Fertigstellungstermin wird wie geplant Beginn der Heizperiode 2009/2010 sein.

Abschließend bedankte sich die Vorstandschaft für den guten Besuch der Jahreshauptversammlung und kündigte zum Thema Salzachbrücke eine eigene Veranstaltung an, auf welcher in informativer und sachlicher Form Für und Wider den Bau der neuen Salzachbrücke erörtert werden sollen.

 
08.Mai 2008

Georg Reitinger wird zum 2. Bürgermeister der Gemeide Fridolfing gewählt

In der ersten Sitzung des Gemeinderates wurde Georg Reitinger zum 2. Bürgermiester der Gemeinde Fridolfing gewählt. Der große Vertrauensbeweis durch den Gemeinderat wurde durch die einstimmige Wahl bestätigt. Die Freien Wähler gratulieren ihrem Listenführer recht herzlich zu disem Erfolg.

07.April 2008

Die Freien Wähler haben ihr Ziel erreicht

Freie Wählergemeinschaft Fridolfing zog positive Bilanz nach der Kommunalwahl

Eine durchwegs positive Bilanz der Kommunalwahl zogen die Freien Wähler bei der Nachlese der Kommunalwahl. Mit 4 Gemeinderäten sei das Wahlziel einen Sitz mehr im Gemeinderat zu gewinnen, erreicht worden, resümierte Vorstand Egon Kraus. Die Wähler haben unsere gute Arbeit der letzten Jahre belohnt und gleichzeitig unseren Kandidaten ihr Vertrauen geschenkt. Wir stehen auch in Zukunft für eine bürgernahe Politik und danken unseren Wählern für ihre Stimme. Auch in Zukunft hoffen wir auf die Unterstützung unserer Bürger.

Zu den amtierenden Gemeinderäten Georg Reitinger, Egon Kraus und Franz Jäger wurde  Anneliese Kiermaier neu in den Gemeinderat gewählt. Die FW Mitglieder gratulierten der neuen Gemeinderätin und wünschten alles Gute. Das gute Wahlergebnis sei auf die ausgewogene Kandidatenliste und einen sachbezogenen Wahlkampf zurückzuführen. Es hat sich im Wahlkampf eine Gruppe von Personen gefunden, die sich auch künftig für die Belange der Freien Wähler einsetzen will.

Der Vorstand der Freien Wählergemeinschaft Egon Kraus dankte allen Kandidaten für ihr Engagement im Wahlkampf. Durch großen persönlichen Einsatz, nicht nur in der Wahlkampfphase, wurde dieses gute Ergebnis erreicht. „Wir haben fast die Stimmenanzahl der Jahre 1990 oder 1996 erreicht, damals  stellten die Freien Wähler aber den amtierenden Bürgermeister. Unsere gute Liste hat eine Steigerung der Stimmen  ermöglicht und darauf dürfen wir stolz sei“, so Kraus.

Die wichtigste Aufgabe im Wahlkampf hatte aber unser Schriftführer und Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit, Fritz Herrmann. Er hat die Gestaltung und Verteilung der Wahlwerbung mit großem persönlichem Einsatz übernommen und hervorragend organsiert.  Egon Kraus dankte Fritz Herrmann für die vielen Stunden und die guten Ideen.

Im Kreistag konnten die Kandidaten aus Fridolfing ein beachtliches Ergebnis erzielen. Franz Jäger, Egon Kraus und Fritz Herrmann brachten eine Menge an Stimmen für die Freien Wähler im Kreis, leider schaffte keiner den Einzug in den Kreistag. Unsere Gegend ist aber mit Markus Putzhammer und Herbert Häusl gut vertreten, resümierte Egon Kraus. Im Landkreis konnten die FW ihr Ziel mehr Sitze zu erhalten, nicht erreichen. Es wurden 10 Sitze erreicht, wie bereits 2002.

Nach einer lebhaften Diskussion über verschiedene Themen der Gemeindepolitik wurde auch noch über künftige Veranstaltungen der Freien Wähler gesprochen.

„ Wir werden wie bereits in den letzten Jahren wieder zu aktuelle Themen Veranstaltungen anbieten und die Bürger dazu einladen. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgern in Richtung nachhaltiger Zukunft gehen“, mit diesen Worten beendete Vorstand Egon Kraus die Veranstaltung.                     

28. Februar 2008

Freie Wähler: Kandidaten mit Persönlichkeit

In mehreren Informationsveranstaltungen zu den Kommunalwahlen am 2. März stellten die Freien Wähler die Schwerpunkte ihres Wahlprogramms vor. Im Mittelpunkt steht hierbei eine bürgernahe, sachbezogene und parteiunabhängige Kommunalpolitik, denn –so auch die Aussage im Informationsblatt – Sachpolitik geht vor Parteipolitik.

Viele Anregungen aus Bürgergesprächen

Dies machten die Freien Wähler in ihren Veranstaltungen auch immer wieder deutlich, indem sie sich den Fragen der Bürger stellten und die offene Diskussion am runden Tisch suchten: beispielsweise zum Thema Ausbau des Radwegenetzes, wo es von den Radwegbenutzern in Götzing, Hohenbergham und auch in Eberding interessante Anregungen gab, oder auch verschiedene Ideen zur Ankurbelung des Fremdenverkehrs in unserer Region und ganz besonders in Fridolfing. Auch die Einrichtung einer Tafel für bedürftige Mitbürger und werde angestrebt, Vorgespräche hierzu haben bereits stattgefunden. Auch die Idee, ein Bürgerbüro als „unbürokratische“ Anlaufstelle für Anregungen aller Art einzurichten, werde als sinnvolle Institution weiterverfolgt.

Wahlprogramm vorgestellt

Ein wichtiges Projekt in naher Zukunft wird die Neugestaltung der Ortsmitte in Fridolfing sein. Hier gilt es unter Einbeziehung der Anwohner und  Geschäftsinhaber in der Dorfmitte ein Konzept zu entwickeln, wobei – wie mehrmals in den Versammlungen angesprochen – eine Einbeziehung der Gemeindewiese mit altem Rathaus und den alten Feuerwehrgebäuden unbedingt notwendig ist. Die Freien Wählen stehen für eine solide und finanzierbare Planung im Dorfmittelpunkt mit allen Beteiligten, betonte FW-Vorstand Egon Kraus. Ein interessantes Veranstaltungsprogramm könnte auch ein erster Schritt zu mehr „Leben“ im Zentrum sein.

Großes Augenmerk werden die Freien Wähler auch auf den Erhalt der Salzachklinik legen. Ein schrittweiser Ausbau mit einer Erweiterung des Angebotes, mit weiteren Ärzten und beispielsweise auch durch augenärztliche Sprechstunden, werden vorbehaltlos unterstützt, um die hervorragende Nahversorgung der Bevölkerung in Notfällen zu sichern. Die Ansiedlung solcher Ärzte sollte aber im Bereich unseres Krankenhauses sein, um unseren zentralen Standort zu sichern. Salzachklinik, Fridolfing als Notarztstandort, die Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie die Fridolfinger und Pietlinger Feuerwehren seien beispielhaft für eine Gemeinde in der Größenordnung von Fridolfing.

Ausbildung in heimischen Betrieben

Selbstverständlich werden die Freien Wähler – wie Vorstand Egon Kraus immer wieder betonte – die beiden Kindergärten und die Hauptschule Salzachtal unterstützen und fördern. Eine gute Schulausbildung in Grund- und Hauptschule ist Voraussetzung für eine qualifizierte Ausbildung junger Menschen in den ortsnahen, heimischen Betrieben -  und qualifizierte Mitarbeiter/innen sind letztendlich absolut notwendig für den wirtschaftlichen Erfolg jedes Unternehmens, was wiederum wichtig ist zur Erhaltung vorhandener und zur Schaffung von neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Ein weiterer wesentlicher Punkt  Ist die Unterstützung und kräftige Förderung aller Vereine in der Gemeinde Fridolfing. Zum einen sind attraktive Angebote in den Vereinen wichtig für das gelebte Miteinander aller Generationen und aller Bürger der Gemeinde, zum anderen ist ein reges Vereinsleben auch ein Beitrag zur kulturellen Vielfalt in unserer Gemeinde – wovon letztendlich auch der Fremdenverkehr profitieren kann. In der vergangenen Legislaturperiode seien viele Bauprojekte durchgeführt worden. Bei Planung und Realisierung habe die GR-Fraktion der Freien Wähler – wie 3. Bürgermeister Georg Reitinger immer wieder betonte - hervorragende Arbeit geleistet: Umbaumaßnahmen der Salzachklinik, Kanalbaumaßnahmen, Dorferneuerung Pietling, Radwegebau, Planung neues Feuerwehrhaus und nicht zuletzt beim Neubau der 2,5-fach Turnhalle, deren Bau Vorstand Egon Kraus maßgeblich mitvorantrieb. Als nächste, große Vorhaben stehen an der Neubau des Feuerwehrhauses (Baubeginn am 3. März), die Erweiterung der Ganztagsschule mit grundlegendem Umbau der alten Schulturnhalle und die Umgestaltung und Belebung des Dorfplatzes in Fridolfing.   Die Freien Wähler Fridolfing gehen mit einer verjüngten Mannschaft mit Perspektive und dem bewährten 3. Bürgermeister Georg Reitinger als Listenführer sehr zuversichtlich in die Wahl. Bewährte Gemeinderäte, kompetente und engagierte Kandidaten aus verschiedenen Ortsteilen, vielen Berufsgruppen und mit reicher Erfahrung in Vereins- und ehrenamtlicher Arbeit in Agenda 21-Arbeitskreisen, lassen ein gutes Ergebnis erwarten, wie GR Franz Jäger bei der Vorstellung der 16 Gemeinderatskandidaten/innen anmerkte. Ein eigener Bürgermeisterkandidat wurde nicht bestimmt.  Hier muss die Berufs- und Lebensplanung eines Kandidaten im Einklang mit der Kandidatur stehen. Einen Kandidaten nur zum Stimmenfang wolle man nicht. Mit ihrer hervorragenden Mannschaft wollen die Freien Wähler mit Engagement überzeugen und die hervorragende Arbeit im Rathaus weiterführen. 
 
24. Februar 2008

Für den Kreistag „regional“ wählen

Der Landratskandidat der Freien Wähler, Dr. Lothar Seissiger, stellte sich in Pietling vor und betonte in seinem Referat, dass sich die Arbeit der „Freien“ auch auf Kreisebene an Sachthemen orientiere und ohne Fraktionszwang vollziehe. Seine Kernkritik richtete sich an die Finanzpolitik des Landkreises, der trotz günstiger Rahmenbedingungen einen Schuldenberg von mittlerweile 60 Millionen Euro angehäuft habe. Als Beispiele für eine maßvolle Finanzpolitik führte er an die vergebene Chance einer Sanierung des Annette-Kolb-Gymnasiums in Traunstein anstatt des sehr kostenträchtigen Prestigeobjektes Neubau, den Verzicht auf ein „2. Landratsamt“ als Domizil für die Kfz-Zulassungsstelle, die ja zukünftig möglicherweise überflüssig sein wird, wenn Kfz-Zulassungen auch in den Gemeinde getätigt werden können. Diese Ausgaben seien unverantwortlich, vor allem, wenn man in Betracht ziehe, dass künftig bei der Gewerbesteuer mit 20 % Mindereinnahmen zu rechnen sei. Kreisschulden – so Dr. Seissiger – seien auch Gemeindeschulden, da diese über einen Erhöhung der Kreisumlage im Endeffekt bei den Kommunen aufschlagen. Dr. Seissiger formulierte abschließend einen Appell zu mehr Ehrlichkeit im politischen Umgang und zu mehr Offenheit im Informationsverhalten.

Abschließend bat GR Jäger, bei den Wahlen zum Kreistag „regional“ zu wählen, um die Anliegen der Gemeinden an Salzach und rund um den Waginger See nachhaltig in die Kreistagspolitik einzubringen. Von den Freien Wählern Fridolfing stehen mit Egon Kraus, Franz Jäger und Fritz Herrmann kompetente Kandidaten auf der Liste.

18. Februar 2008

Dorfplatz, Dorfwiese und Badesse

Im Gasthaus Wimmer konnte FW Vorstand Kraus eine stattliche Anzahl an interessierten Bürgern begrüßen. Unser Vorstand brachte einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Jahre mit den verschiedenen Veranstaltungen,. Nach der Kandidatenvorstellung wurde das Thema Dorfplatz angeschnitten und Egon Kraus erläuterte verschieden Lösungsvorschläge. Ein wichtiger Punkt dabei war die Parkplatzsituation am Dorfplatz, denn viele Pendler und Angestellte blockieren die öffentlichen Parkplätze. Besonders in der Marienstraße stehen immer die Anwohner. Die Dorfwiese sollte nicht erst in ein paar Jahren umgewidmet werden, sondern in ein komplettes Konzept mit Dorfplatz und Dorfwiese aufgenommen werden. Das der Badesee uns alle am Herzen liegt ist klar, doch hier eine Lösung zu finden ist nicht einfach. Jedoch wird in der nächsten Zeit mit verschiedenen kompeteten Fachleuten das Thema angeschnitten. 3. Bürgermiester G. Reitinger sprach nach eine kurzen Rückblick über die letzten Jahre im Gemeinderat die Ziele der Freien Wähler an.

16 Mal die richtige Wahl

 
11. Februar 2008

Diskussion über Radweg, Gefahrenstellen und Dorfleben

Im Bauernhofmuseum Hof wurde nach der Begrüßung und Kandidatenvorstellung eingehenst über den Radweg nach Lebenau diskutiert. Die einzige mögliche Strecke befindet sich auf der rechten Seite in Richtung Lebenau. Hier ist die Durchfahrt durch das Dorf möglich. Die Querung der TS 25 muss in absoluten sicheren und übersichtlichen Bereichen erfolgen, da das Verkehrsaufkommen mittlerweile sehr hoch ist und in Stoßzeiten über 600 Pkw´s erreicht werden. Die gefährlichen Ausfahrten in der Dorfmitte und beim ehemaligen Wirt (Sichtprobleme) durch die Bäume wurde heftig diskutiert.

Das Dorfleben in Fridolfing, die ärztlichen Versorgung und noch manch anderer interessanter Punkt wurden diskutiert.

Abschließend sprach 3. Bürgermeister Georg Reitinger noch die Ziele der FW in Zukunft an.

 

11. Februar 2008

Diskussion über rückläufigen Tourismus

Mit der Auftaktveranstaltung im Gasthaus Raab in Götzing eröffneten die Freien Wähler Fridolfing ihre Reihe von Informationsveranstaltungen zur Gemeinderatswahl am 2. März. Nach einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen langjährigen Gemeinderat und 2. Bürgermeister, Alois Reiter, betonte Vorstand Egon Kraus, dass die Freien Wähler mit einer verjüngten Mannschaft mit Zukunftsperspektive und dem bewährten 3. Bürgermeister Georg Reitinger an der Spitze der Liste sehr zuversichtlich in die Wahl gehen werden.

Gemeinderat Franz Jäger, der die Vorstellung der 16 Gemeinderatskandidaten/innen moderierte, wies auf die ausgewogene Mischung der Freien Wähler-Liste hin und meinte, die hervorragende Mannschaft lasse ein gutes Ergebnis erwarten. Kurzum – 16 mal die richtige Wahl.

Tourismuskonzept erforderlich

Als zentrales Thema der Veranstaltung wurden Gründe für den rückläufigen Fremdenverkehr in unserer Region und auch in der Gemeinde Fridolfing erläutert. Konrad Baumann – als Vorsitzender des Verkehrsvereins Fridolfing – führte einige offensichtliche Problempunkte an, z. B. die Verschmutzung des Badesees, Öffnungszeiten und Angebot des Kiosk, die immer weniger werdenden Gastronomiebetriebe und die wenig belebte Dorfmitte. Bei den vielen Wortmeldungen wurde sehr deutlich, dass auch die Einheimischen mit den angesprochenen Punkten unzufrieden sind.  Anschübe zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur sind dringend erforderlich, um den Fremdenverkehr zu beleben und aus unserer Gemeinde wieder einen attraktiven „Wohlfühlort“ zu machen. 

Bahnübergang neuralgischer Punkt

Ein weiterer Punkt, der vor allem die Gemeindebürger im Raum Götzing - Hohenbergham bewegt, ist der Ausbau des Radwegenetzes: alternative Wegetrassen einer Verbindung Götzing –Kirchanschöring wurden in die Diskussion eingebracht, die gefährliche Querung der Bahnlinie von Götzing Richtung Norden wurde als neuralgischer Punkt ausgemacht. Hier gibt es sicherlich noch reichlich Diskussionsstoff, von den Anwohnern und Radwegbenutzern gab es hierzu auch interessante Anregungen.

Anwohnergespräche zum Spielplatz

Weiters wurde angeregt, den „wilden“ Bolzplatz an der Kreisstraße nach Kirchanschöring mit einem Netz zur Straße hin abzusichern. In einem Anwohnergespräch schon vor der Versammlung wurden Überlegungen zum bisherigen Kinderspielplatz am Fasanenweg angestellt – da an dieser Stelle zwar der Spielplatz ist, jedoch der Bedarf für Familien mit Kindern hier nicht mehr gegeben ist.

Abschließend gab Georg Reitinger einen kurzen Überblick über die vergangenen 6  Jahre Gemeindepolitik. Bei allen großen Projekten – z.B. Umbaumaßnahmen der Salzachklinik, Turnhallenbau, Kanalbaumaßnahmen, Dorferneuerung Pietling, Radwegebau, Planung neues Feuerwehrhaus -  hat die GR-Fraktion der Freien Wähler hervorragende Arbeit geleistet. Als nächste, große Vorhaben stehen an der Neubau des Feuerwehrhauses (Baubeginn am 3. März), die Erweiterung der Ganztagsschule mit grundlegendem Umbau der alten Schulturnhalle und die Umgestaltung und Belebung des Dorfplatzes in Fridolfing.

Er hoffe, so Reitinger, dass die Freien Wähler ihre Kompetenzen bei diesen Projekten mit dem einen oder anderen zusätzlichen Gemeinderatssitz einbringen können. Zuletzt appellierte Georg Reitinger an alle Anwesenden, bei den Wahlen zum Kreistag regional zu wählen und die Fridolfinger FW-Kandidaten Egon Kraus, Franz Jäger und Fritz Herrmann zu unterstützen.

  Aufstellungsversammlung der Freien Wähler Fridolfing:

Mit großer Zuversicht in Richtung Gemeinderatswahlen 2008

Mit einer ausgewogenen Mischung aus bewährten Gemeinderäten und kompetenten und engagierten Kandidaten mit 3.Bürgermeister Georg Reitinger an der Spitze nehmen die Freien Wähler Fridolfing Kurs in Richtung Gemeinderats-

wahlen 2008. Mit dieser hervorragenden Mannschaft, die sich aus Kandidaten aus verschiedenen Ortsteilen und vielen Berufsgruppen zusammensetzt, sei er, so Vorstand Egon Kraus, äußerst zuversichtlich, bei den Wahlen zum Fridolfinger Gemeinderat den einen oder anderen Sitz hinzugewinnen zu können.

Zur Aufstellungsversammlung im Gasthof Wimmer konnte Vorstand Egon Kraus neben zahlreichen interessierten Bürgern auch Altbürgermeister Eugen Stadler begrüßen. Kraus betonte eingangs, dass sich seit der letzten Wahl 2002 bei den Freien Wählern sehr viel getan habe. So habe man nach der Vereinsgründung als Freie Wählergemeinschaft e.V. in den letzten Jahren regelmäßig Informationsveranstaltungen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen durchgeführt. Als Beispiele führte er u. A. die Vorstellung der Firma Otto-Chemie, eine  Einladung der FW-Kreistagsfraktion in die Salzachklinik und kürzlich erst  eine Besichtigung der Kunststofffensterproduktion bei der Schreinerei Dandl an. Die Kreistagsfraktion der FW waren bei ihrem Besuch in der Salzachklinik über Ausstattung und Leistungsfähigkeit begeistert.

Der ausgearbeitete Vorschlag zur Wahl  der Liste mit einigen wenigen fest vergebenen Plätzen wurde von GR Franz Jäger vorgestellt und von der Versammlung einstimmig bestätigt. Unter der Wahlleitung von Konrad Mayer wurden die Listenplätze in schriftlicher und geheimer Wahl gewählt.

Das Ergebnis

1. Reitinger Georg, Bankkaufmann

2. Kiermaier Anneliese, Hausfrau

3. Di Qual Andreas, Maurermeister

4. Kraus Egon, Bürokaufmann

5. Stadler Silvia, Gerichtsvollzieherin

6. Herrmann Fritz, Marketingleiter

7. Jäger Franz, Elektromeister

8. Stemmer Roswitha, Kinderpflegerin

9. Schild Johann jun., Geschäftsführer

10. Krautenbacher Josef jun., Technischer Angestellter

11.Wambach Günter, Technischer Angestellter

12. Pallauf Reinhard, Maurermeister

13. Lex Hans, Landwirt

14. Kiermaier Dieter, Malermeister

15. Zeif Bernhard, Industriemechaniker

16. Wolferstetter Hubert, Postbeamter

17.Zwesper Rudolf (Ersatzkandidat)

Alle Kandidaten/innen stehen für eine parteiunabhängige und sachbezogene Kommunalpolitik, die sie in eine konstruktive, zukunftsorientierte Gemeinderatsarbeit einbringen wollen. Ihr Engagement haben sie in verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten, z.B. in Agenda-Arbeitskreisen oder in den Fridolfinger Vereinen vielfach unter Beweis gestellt.  Nun gelte es, den Schwung, der bereits im Vorfeld der Kandidatentreffen spürbar war, mit in den Wahlkampf zu nehmen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. 

Georg Reitinger ließ die vergangenen 6  Jahre Gemeindepolitik kurz Revue passieren. Bei allen großen Projekten – z.B. Erhaltung und Umbaumaßnahmen der Salzachklinik, Turnhallenbau, Kanalbaumaßnahmen, Dorferneuerung Pietling, Radwegebau, Planung neues Feuerwehrhaus -  hat die GR-Fraktion der Freien Wähler hervorragende, sachkundige Arbeit geleistet. Er hoffe, so Reitinger, dass diese Arbeit für eine nachhaltige Zukunft der Gemeinde Fridolfing erfolgreich fortgesetzt werden könne. Und es wäre eine „pfundige Sache“, wenn die Freien Wähler ihre Kompetenzen auf vielen Gebieten mit dem einen oder anderen zusätzlichen Gemeinderatssitz einbringen könnten.   

 

Freie Wähler besichtigen  Kunststofffenster-Produktion bei Dandl

Erfreulich gut besucht war die Informationsveranstaltung der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing, die gemeinsam mit dem FW-Ortsverband Tittmoning zu einer Betriebsführung bei der Schreinerei Dandl in Pietling eingeladen hatte.

 

Firmenchef Johann Dandl, seine Gattin und Senior-Chef Johann Dandl sen. sowie der Fridolfinger FW-Vorstand Egon Kraus freuten sich über die vielen Besucher, die sich pünktlich auf dem Firmenparkplatz eingefunden hatten. Egon Kraus konnte auch Sep Wimmer, Kreisvorstand der Freien Wähler,  3. Bürgermeister Georg Reitinger sowie Gemeinderat Franz Jäger begrüßen und dankte einleitend der Familie Dandl für die Bereitschaft, diese Betriebsbesichtigung in einem modernen Schreinereibetrieb durchzuführen.

Nach einem kurzen Abriss der Firmengeschichte erläuterte der Firmenchef, dass sich Dandl in den letzten Jahren von einem klassischen Schreinereibetrieb zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt hat, das sich heute auf die Produktion von Fenstern und Türen spezialisiert hat. Auf einer Betriebshallenfläche von rund 10 000 qm produzieren 80 Mitarbeiter heute Holz- und Kunststofffenster, Holz-Alu-Fenster sowie Haus- und Wohntüren. Dandl ist ein regionaler Hersteller, der vor allem Privatkunden, Wohnbaugesellschaften, Gewerbebetriebe und öffentliche Auftraggeber zum Kundenkreis zählt. Die Frage aus dem Besucherkreis, ob zukünftig auch Baumärkte beliefert werden, wurde von Johann Dandl mit einem klaren Nein beantwortet: man habe einen sehr hohen Qualitätsanspruch und konzentriere sich auf hochwertige Produkte, die individuell nach Kundenwunsch gefertigt werden. Mit einer Großserien-Produktion, die eine Belieferung von Baumärkten zur Folge hätte, würde Dandl sich in starke Abhängigkeit von einigen wenigen Großabnehmern begeben.

Im Mittelpunkt stand natürlich die neue Halle für die Produktion von Kunststofffenstern. Der stark wachsende Markt für Kunststofffenster hat Dandl veranlasst, die bisherige, für eine schnelle und wirtschaftliche Arbeitsweise zu kleine Produktionsfläche im Untergeschoss der Schreinerei aufzugeben und eine neue Fertigungshalle in Angriff zu nehmen. Die neue Halle mit 108 m Länge wurde 2007 in Betrieb genommen. Beeindruckend hierbei der nahezu vollautomatische Fertigungsablauf bis zur Bereitstellung der fertig verglasten Fenster – wobei ja ein Großteil der gefertigten Fenster nach individuell gewünschten Maßen und Formen hergestellt werden!  

Abschließend bedankte sich FW-Vorstand Kraus nochmals ganz herzlich bei der Familie Dandl für die interessanten Ausführungen und die kleine Brotzeit. Er betonte auch die Bedeutung moderner, mittelständischer Handwerksbetriebe für die heimische Wirtschaft, die – mit unternehmerischem Gespür und manchmal auch Risiko – Arbeits- und Ausbildungsplätze bieten. Beim FW-Stammtisch im Gasthaus Wimmer wurden anschließend verschiedene Themen aus der Gemeindepolitik wie die Planungen für die Hauptschule Salzachtal sowie die bevorstehenden Kommunalwahlen 2008 lebhaft diskutiert.

 

Vorstandschaft im Amt bestätigt 

Jahreshauptversammlung der Freie Wähler Fridolfing – Rosenberger-Hackschnitzelanlage besichtigt

Die Neuwahlen der Vorstandschaft stand im Mittelpunkt der sehr gut besuchten   Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing im Gasthaus Bax. Die bisherige Führungsriege um 1. Vorstand Egon Kraus wurde einstimmig wiedergewählt.

Nach der einleitenden Begrüßung der erschienen FW Mitglieder, unter ihnen 3. Bürgermeister Georg Reitinger, FW-Gemeinderat Franz Jäger und Altbürgermeister Eugen Stadler, ließ Kraus im Bericht des Vorstands die vergangenen Jahre nochmals Revue passieren. Die  Gründung des Vereins Freie Wählergemeinschaft Fridolfing e.V. und die Erstellung einer Vereinssatzung hatte die Zielsetzung die Freien Wähler in Fridolfing zu einer Wählergemeinschaft mit festem Mitgliederstamm und regelmäßigen Aktivitäten zu entwickeln. Diese Zielsetzung, so Kraus, wurde mit der Durchführung von durchwegs gut besuchten, informativen Veranstaltungen zu aktuellen gemeindepolitischen Themen auch erreicht.  Angefangen von der Besichtigung des neu gebauten Salzachdammes, der  Vorstellung der Firma Otto-Chemie, einer Diskussionsveranstaltung mit Kreisräten über Gemeinde- und Kreisfinanzen, der  Einladung der FW-Kreistagsfraktion in die Salzachklinik, ein Referat des FW-Kreisvorsitzenden Sepp Wimmer, der Besichtigung der Kirchenstraße in Pietling und schließlich die heutige Besichtigung der neuen Hackschnitzelanlage bei der Firma Rosenberger konnten viele Themen diskutiert werden.  Anschließend wurden von Kassier Georg Reitinger der Kassenbericht für 2005 vorgetragen. Die Kasse wurde geprüft, die Vorstandschaft einstimmig entlastet. 

 Vorstandschaft bestätigt

Unter der Wahlleitung von Altbürgermeister Eugen Stadler wurdendie turnusgemäß anstehenden Neuwahlen der Vorstandschaft durchgeführt.Die Vorstandschaft wurde einstimmig im Amt bestätigt:

1. Vorstand Egon Kraus,  2. Vorstand Adolf Köberle, Kassier Georg Reitinger, Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit Fritz Herrmann. Als Beisitzer wurden gewählt: Franz Jäger, Stefan Reschberger und Johann Schild jun. Egon Kraus bedankte sich im Namen der gesamten Vorstandschaft für das ausgesprochene Vertrauen.

 Im nächsten Punkt der Tagesordnung ging Georg Reitinger auf aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik ein. Der Höhepunkt 2006 für die Gemeinde Fridolfing war zweifellos die Fertigstellung der neuen Turnhalle. Der sehr hohe Anteil an erbrachten Eigenleistungen, eine hervorragende Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro und die konsequente Ausnutzung von Einsparungspotential haben zu diesem erfreulichen Ergebnis geführt. Ein besonderes Lob  ging nochmals an Egon Kraus, der als Organisator der Eigenleistung für den Turnhallenbau im Einsatz war. Folgende Projekte konnten in diesem Jahr im Gemeindebereich abgeschlossen werden; die Neugestaltung der Marienstraße und der Kirchenstraße in Pietling, sämtliche noch anstehenden Reparaturarbeiten infolge des verheerenden Hagelunwetters von 2005.

Die Kanalanschlussarbeiten der Ortsteile Eberding, Muttering und Geisenfelden sind bereits im Bau, ebenfalls auch der Ortsteil Oberau. Der Kanalanschluss für das sogenannte Oberdorf wird voraussichtlich 2008 in Angriff genommen.

 Am Ende seiner hochinteressanten Ausführungen betonte Georg Reitinger die allgemein sehr gute Lage und die äußerst solide Finanzpolitik der Gemeinde. 2005 sei ein Schuldenabbau getätigt worden, eine Kreditneuaufnahme sei nicht nötig gewesen. Die Gemeinde Fridolfing befinde sich eindeutig auf Wachstumskurs, was auch die ständig steigende Einwohnerzahl durch Zuzüge belegt.

 Abschließend wurden hierzu „heiße“ gemeindepolitische Themen ausführlich diskutiert, beispielsweise Dammbau und Hochwasserschutz

 Erwartungsgemäß sehr kontrovers wird zur Zeit in allen Ortsverbänden die geplante Beteiligung der Freien Wähler an der nächsten Landtagswahl diskutiert. Hubert Aiwanger, der neue Bayerische Landesvorsitzende, war bekanntlich ja zu diesem Thema zu Gast auf der letzten Kreisdelegiertenversammlung.

Besichtigung der Hackschnitzelheizung (Fa. Rosenberger)

Die Besichtigung der Hackschnitzelheizung lockte viele Interessenten zum Werkstor 1 der Firma Rosenberger. Vorstand Egon Kraus begrüßte die Anwesenden und dankte FW Gemeinderat Franz Jäger und der Firma Rosenberger für die Möglichkeit die Hackschnitzelheizung zu besichtigen. Franz Jäger erklärte in einem interessanten Vortrag die technischen Einzelheiten der Anlage, den Standort und des Gebäudes.

Besichtigung der Kirchenstraße in Pietling

Zu einer interessanten Begehung der neu gestalteten und fast fertigen Kirchenstraße traf sich die Freie Wählergemeinschaft Fridolfing vor dem Gasthaus Gruber. Vorstand Egon Kraus begrüßte neben den anwesenden Mitgliedern vor allem 3. Bürgermeister Georg Reitinger und Gemeinderat Franz Jäger.  

Zusammen wurde die Kirchenstraße besichtigt und Franz Jäger erklärte die verschiedenen Verbesserungen und Änderungen die verwirklicht worden sind. Besonders im Bereich des alten Schulhauses und entlang der Mauer bis zur Abzweigung zur Kirche wurden die Verbesserungen deutlich sichtbar.

Anschließend wurde im Gasthaus Gruber über verschiedene Themen aus der Gemeindepolitik und aus dem Kreis diskutiert. 

FW-Potential auf Kreis- und Ortsebene besser ausschöpfen

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung (JHV) der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing im Gasthaus Bax konnte Vorstand Egon Kraus neben den erschienenen Mitgliedern auch einige neue Interessenten begrüßen. Außerdem hieß er den 3. Bürgermeister Georg Reitinger herzlich willkommen, ebenso Sepp Wimmer, den neuen Kreisvorsitzenden der Freien Wähler, der über aktuelle Themen aus dem Kreistag und der FW-Fraktion berichtete. 

Informationsveranstaltungen geplant

Nach kurzer Verlesung der Tagesordnung ließ Kraus im Bericht des Vorstands das vergangene Jahr nochmals Revue passieren: die in den vergangenen Jahren begonnenen Informations-Veranstaltungen – Besichtigung Salzachdamm, Vorstellung Otto-Chemie oder Diskussionsveranstaltung über Gemeinde- und Kreisfinanzen -  konnten dieses Jahr nicht fortgeführt werden, da die für heuer geplante Veranstaltung leider dem schweren Hagelunwetter im Juni zum Opfer fiel. Die bisherigen Veranstaltungen seien, so Egon Kraus, durchwegs gut besucht gewesen, für 2006 sei wieder eine Veranstaltung zu einem aktuellen kommunalpolitischen Thema geplant. Die Ankündigung wird rechtzeitig in der Lokalpresse erfolgen.  

Mittlerweile haben sich die Freien Wähler in Fridolfing von einer früher losen Gruppierung, die vor anstehenden Kommunalwahlen aktiv wurde, zur Freien Wählergemeinschaft Fridolfing e.V. mit einem festen Mitgliederstamm entwickelt. Problem sei, so Kraus, die momentan zu beobachtende Politikverdrossenheit, die sich auch auf das Interesse der Bürger an der Kommunalpolitik durchschlägt. Deshalb sei zur Zeit die Gewinnung neuer Mitglieder nicht einfach. Im Hinblick auf die Kommunalwahl 2008 kann aber dennoch das Ziel nur lauten, verlorenen Boden wieder gut zu machen und das politische 

Gewicht der Freien in der Gemeinde wieder zu stärken. 

Anschließend wurden von Kassier Georg Reitinger die Kassenberichte 2003 und 2004 vorgetragen. Die Kasse wurde von Erich Papst geprüft, der ausdrücklich eine vorbildliche Kassenprüfung bescheinigte. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Obwohl in den vergangenen Jahren ein Anstieg der Mitgliederzahl zu verzeichnen war, wäre – so die einhellige Meinung – eine größere Anzahl von Mitgliedern wünschenswert, um durch höhere Beitragseinnahmen bei den Ausgaben flexibler sein zu können. 

Turnhallenbau voll im Plan

Im nächsten Punkt der Tagesordnung ging Georg Reitinger auf aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik ein. Nicht zuletzt dank der vielen unentgeltlich erbrachten Eigenleistungen, insbesondere von Fridolfinger Landwirten, TSV-Aktiven und –Mitgliedern und vieler Fridolfinger Bürger, liegt der Bau der neuen 2,5-fach Turnhalle voll im Zeitplan, die voraussichtliche Fertigstellung ist Herbst 2006. Der Kostenplan liege ebenfalls im Soll. Ebenfalls schreitet das Projekt Sanierung der Marienstraße gut voran, die Pflasterarbeiten können voraussichtlich schon Ende November 2005 abgeschlossen werden. Im neuen Baugebiet Ostmarkstraße sind 27 Bauplätze ausgewiesen, davon 13 in Eigenbehalt. Der Baubeginn der ersten Einfamilienhäuser ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Ausführlich ging Georg Reitinger auf das verheerende Hagelunwetter Ende Juni ein, das im Gemeindegebiet enorme Schäden verursacht hat. Der Gesamtschaden im Gemeindegebiet beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen der Versicherungen auf ca. 25 Mio €, der Schaden an Gemeindegebäuden und –Einrichtungen beträgt ca. 1 Mio €. Hier sind vor allem Rathaus, Salzachklinik, Rupertihalle, Schule, Leichenhäuser sowie 

der Gemeindekindergarten betroffen. Die Gebäude seien – so Reitinger – Gott sei dank gut versichert, so dass Reparaturen und Instandsetzung umgehend in Auftrag gegeben werden konnten. Beim Thema Salzachdammsanierung herrsche wegen vieler Einsprüche von Grundstückseignern zur Zeit Projektstillstand. Abschließend führte Georg Reitinger aus, dass sich die Gemeindefinanzen aufgrund einer beträchtlichen Gewerbesteuerzahlung der Firma Rosenberger spürbar erholt hätten. 

Fragwürdige Finanzierungspraxis im Landkreis

Sepp Wimmer, der neue Kreisvorsitzende der Freien Wähler, ging in seinem Referat  über aktuelle kreispolitische Themen hart mit der momentanen Vorgehensweise bei Bauprojekten im Landkreis ins Gericht. Viele Bau- und Umbauvorhaben wie z. B. das Annette-Kolb-Gymnasium in Traunstein, so Wimmer, werden von Landrat und Kreistag fertig projektiert – allerdings ohne ausreichende Finanzierung. Dies sei unverantwortlich, und die Freien Wähler lehnen diese „Profilierungs- und Überrumpelungstaktik“ entschieden ab, da in der Folge eine erneute Erhöhung der Kreisumlage droht, und das beispielsweise für Schulprojekte, deren Bedarf in der Zukunft zumindest fragwürdig ist. Auch die momentane Regelung bei der Grüngutentsorgung ist nach Meinung der Freien Wähler äußerst unglücklich, da den Gemeinden vom Landratsamt viel Aufwand bei der Erhebung von Gebühren auferlegt wird, die bei der Grüngutannahme in Wertstoffhöfen fällig werden. 

Freie Wähler: von den anderen abheben und profilieren

Anschließend ging Sepp Wimmer ausführlich auf die zukünftige Richtung der Freien Wähler im Landkreis ein. Die Freien Wähler verfügen im Landkreis Traunstein mit 12 Bürgermeistern und vielen Stadt- und Gemeinderäten über eine hervorragende Basis, um bei der nächsten Kommunalwahl das nicht befriedigende Abschneiden 2002 deutlich zu verbessern.

Als neuer FW-Kreisvorsitzender appellierte Wimmer an alle Ortsverbände im Kreis, dieses vorhandene Potential in Zukunft besser auszuschöpfen. Natürlich gelte es auch, sich von den anderen Parteien und Gruppierungen deutlich stärker abzuheben und eigenes Profil zu gewinnen. Hierfür werde, was absolut erforderlich sei, so Wimmer, die Öffentlichkeitsarbeit auf Kreisebene deutlich verstärkt und verbessert werden. Auch werden sehr viel stärker als bisher die Ortsverbände informiert und in die Arbeit der FW-Kreistagsfraktion miteingebunden werden müssen. Abschließend kündigte Wimmer für November die nächste Kreisdelegiertenversammlung der Freien Wähler an.

 Egon Kraus bedankte sich bei Sepp Wimmer für den interessanten und sehr engagierten Vortrag und beendete die Jahreshauptversammlung. F.H.

Kreistagsfraktion der Freien Wähler besichtigt Salzachklinik in Fridolfing

Die Kreisräte der Freien Wähler folgten kürzlich einer Einladung des Ortsverbandes Fridolfing und besichtigten die Salzachklinik. Der Fridolfinger FW-Fraktionssprecher, 3. Bürgermeister Georg Reitinger,  konnte hierzu Hans Schild, 1. Bürgermeister der Gemeinde Fridolfing, Altbürgermeister Eugen Stadler, Chefarzt Dr. Rehme, die FW - Gemeinderäte Egon Kraus und Franz Jäger sowie die Kreistagsfraktion der FW mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Dr. Lothar Seissiger begrüßen.

 Bürgermeister Schild bedankte sich in seiner Ansprache für das Interesse an der Salzachklinik und informierte die Anwesenden über die durchgeführten Umbaumaßnahmen, die Krankenhaus-Verwaltung, und die Bedeutung der Salzachklinik – auch als Arbeitgeber - für Fridolfing und die umliegenden Gemeinden. Das Angebot der Rund-um-die-Uhr-Versorgung, so Schild, sei für unsere Bevölkerung sehr wichtig und werde auch hervorragend angenommen. Bürgermeister Schild vergaß nicht zu erwähnen, dass die  Unterstützung durch den Förderverein der Salzachklinik für Gemeinde und  Klinik von großer Hilfe seien.

Chefarzt Dr. Rehme erläuterte das System des Belegkrankenhauses. Er betonte, dass mit dem Belegarztsystem am Notarztstandort Fridolfing die Möglichkeit besteht, ein kleines Krankenhaus sehr kostenbewusst zu führen und entstehende Defizite in erträglichem Rahmen zu halten. Gerade an dieser Problematik zeigte sich die Kreistagsfraktion sehr interessiert, da es ja immer schwieriger werde, den Betrieb kleiner Krankenhäuser aufrechtzuerhalten und die Erstversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Dr. Lothar Seissiger meinte, er könne dies als Belegarzt in hiesigen Krankenhaus nur unterstreichen und beglückwünschte die Fridolfinger zur Salzachklinik. Fridolfing könne durchaus für andere kleine Krankenhäuser als Anschauungsbeispiel verwendet werden. Anschließend führte Dr. Rehme die Besucher durch das Haus und erklärte die einzelnen Funktionsräume, Stationen und Krankenzimmer. 

Zum Abschluss der Besichtigung wurden im Mehrzweckraum der Salzachklinik noch offene Fragen beantwortet. Dr. Seissiger  bedankte sich im Namen der Kreistagsfraktion für die Einladung durch den FW - Ortsverband Fridolfing, bei Dr. Rehme und Bürgermeister Hans Schild für die informative Führung durch die Salzachklinik. Hier einige Fotos (hier klicken)

Kommunen von Staatsregierung im Stich gelassen

In einer Informationsveranstaltung der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing wurden die gegenwärtigen Probleme bei den kommunalen Finanzen eingehend angesprochen und diskutiert.
Der Fridolfinger FW-Vorstand Egon Kraus konnte hierzu als sachkundigen Referenten Konrad Glück begrüßen, der als Kreisrat der Freien Wähler und als 1. Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Seeon-Seebruck die derzeitige Finanzmisere täglich zu spüren bekommt. Die schlechte wirtschaftliche Lage in Deutschland und dadurch bedingte stark gesunkene Steuereinnahmen, so Egon Kraus in seinen einleitenden Worten, machen auch vor den Kommunen nicht Halt. Die in vielen Bereichen extreme Sparpolitik im Bund und im Land Bayern habe zu einem deutlichen Rückgang an Investitionen geführt, außerdem zur Kürzung oder Streichung vorher fest zugesagter Zuschüsse. Hinzu komme ein gleichzeitiger Anstieg der Arbeitslosigkeit, und damit auch die Verpflichtung zu steigenden Sozialausgaben. Das ständige Vor und Zurück bei wichtigen Reformvorhaben in der Bundes- und Landespolitik führe zu fehlender Planungssicherheit. Letztendlich sei das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik durch das Unvermögen der großen Parteien, endlich eindeutige und wirksame Reformen auf den Weg zu bringen, verloren gegangen.

Mit weniger Geld die gleichen oder sogar mehr Leistungen finanzieren zu müssen - vor diesem Dilemma stünden heute viele Landkreise und Kommunen und fühlten sich dabei zusehends von Bundes- und Landesregierung im Stich gel Vor diesem Dilemma steht auch Konrad Glück, Bürgermeister von Seeon-Seebruck und Kreisrat der Freien Wähler im Landkreis Traunstein. Ein Weitergeben, so Glück, von Verpflichtungen vom Bund, über die Länder, Bezirke, und über die Landkreise an die schwächsten Glieder in dieser Kette, die Kommunen, könne keine tragfähige Lösung sein und sei verantwortungslos. Genau dies werde aber durch die ständige Erhöhung der Kreisumlage, also der "Landkreissteuer" an die Gemeinden, praktiziert - die Freien Wähler haben deshalb den vorgelegten Kreishaushalt 2004 abgelehnt. Leider erfolglos, die höhere Kreisumlage und der Haushalt wurden mit einer Mehrheit beschlossen.

Glück führte weiter aus, dass zumindest ein Teil der anfallenden Kosten gerechter verteilt werden müsse. Die Erhöhung der Bezirksumlage an die Landkreise in den nächsten Jahren sei scheinbar nicht zu verhindern und auch die Landkreise müssten im Gegensatz zur heutigen Praxis trotz Rückgang der Umlagekraft Kosten auffangen und nicht einfach weitergeben. Die Weitergabe dieser Kosten an die Städte und Gemeinden führe zum finanziellen Chaos.

Auch die Zusammenlegung von Arbeits- und Sozialhilfe werde die Landkreise und Kommunen zusätzlich belasten. Nur ein gemeinsamer Weg von Regierungsbezirk, der Landkreise und der Gemeinden könne den finanziellen Kollaps der Kommunen verhindern.

Viele Aufgaben im Landkreis Traunstein seien vom Kreis alleine kaum lösbar: zum Beispiel der Erhalt der Kreiskrankenhäuser bzw. der Abbau der Defizite, oder auch die Müllentsorgung mit den Wertstoffhöfen. Diese sollen auch weiterhin bestehen, allerdings sind - da der Vertrag mit dem Dualen System ausläuft - noch schwierige Verhandlungen nötig, um auch in Zukunft eine effektive und vor allem für den Kreis finanzierbare Lösung zu erreichen.

Abschließend berichtete Konrad Glück über aktuelle (Finanz-)Probleme in seiner Heimatgemeinde Seeon-Seebruck, die eine annähernd gleiche Gemeindefläche und Einwohnerzahl wie Fridolfing aufweist. Daher seien viele Probleme ähnlich strukturiert und sehr gut miteinander vergleichbar. So berichtete Glück ausführlich über Themen wie Abwasserentsorgung, Turnhallenbau, Finanzierung der Schulkosten für R 6 und G 8, Einrichtung eines Jugendtreffs und sinkende Gewerbesteuereinnahmen. In der anschließenden Diskussion wurde vor allem das Thema Turnhallenfinanzierung, die ja auch in Fridolfing ansteht, ausgiebig diskutiert. So sucht Seeon-Seebruck alternative Wege, eine neue Turnhalle zu finanzieren. Die Überlegung ist, auf Zuschüsse zu verzichten und Sponsoren in die Finanzierung einzubeziehen, die dann aber auch neben der Gemeinde Nutzungsrechte "erwerben". Dass die Sponsorensuche in der Wirtschaft zur Zeit allerdings schwierig sei, stehe auf einem anderen Blatt.

Egon Kraus bedankte sich bei Konrad Glück für den sehr interessanten Vortrag und kündigte für die Zukunft weitere Informations- und Diskussionsveranstaltungen der Freien Wähler Fridolfing zu kommunalpolitischen Themen an.

Jahresversammlung der Freien Wähler (11.09.03)

 

Zur Jahresversammlung konnte Vorstand Egon Kraus besonders  die FW Kreisräte Konrad Grundner und Dr. Lothar Seissiger begrüßen. 

Nach einem Bericht des Vorstandes und dem Kassenbericht wurden aktuelle Themen aus der Gemeinde - und Kreispolitik diskutiert. Dabei wurde über so manches Thema ausführlicher diskutiert. Besonders über die Salzacklinik, 

die Sanierung der Salzach und Salzachdamm sowie dem Kreishaushalt entstanden rege Diskussionen.

Konrad Grundner stellte am Schluß noch das Konzept der Freien Wähle im Kreis vor, um mehr Interesse und Aufmerksamkeit zu erreichen. 

 

FW -Landesverband

 

Liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler, sehr geehrte Damen und Herren,

die Freien Wähler, Bayerns bürgerliche Alternative, brauchen bei der Landtagswahl Ihre Unterstützung! Meinungsumfragen zeigen, dass die CSU kurz vor der Zweidrittelmehrheit und die Freien Wähler kurz vor der 5% Hürde stehen. Nur die Freien Wähler können noch verhindern, dass die CSU in den kommenden fünf Jahren mit verfassungsändernder Zweidrittelmehrheit und damit ohne wirkungsvolle parlamentarische Kontrolle in Bayern schalten und walten kann, wie es ihr beliebt!

 Macht braucht Kontrolle. Eine starke Regierung braucht ein starkes Korrektiv. Dies können nur die Freien Wähler sein, denn Rot-Grün hat seinen Kredit verspielt. Die Freien Wähler als Anwalt der Kommunen haben mit ihrem Volksbegehren dafür gesorgt, dass die CSU ihre strikte Ablehnungshaltung zum Konnexitätsprinzip aufgeben musste. Der Grundsatz „Wer bestellt, muss auch bezahlen“ wird aufgrund der Initiative der Freien Wähler am kommenden Sonntag in die Bayerische Verfassung aufgenommen. Nun müssen die Freien Wähler im kommenden Landtag für die kommunale Selbstverwaltung kämpfen.

 Dass die CSU die absolute Mehrheit bekommen wird, steht außer Frage, dazu braucht sie IHRE Stimme nicht. SIE haben es in der Hand, ob die CSU zudem noch die verfassungsändernde Mehrheit bekommen soll, oder ob statt dessen die Freien Wähler in den Landtag kommen.

 

Deshalb bitten wir Sie:

 

·       Sorgen Sie mit Ihrer Stimmabgabe am 21. September dafür, dass es in Zukunft im bayerischen Landtag eine handlungsfähige und starke Opposition gibt

·       Geben sie Ihre ERST- UND ZWEITstimme den Freien Wählern!

·       Leiten Sie diese Email bitte an Bekannte und Verwandte weiter. Damit die Freien Wähler in den Landtag kommen und Bayern nach dem 21. September nicht zum faktischen Einparteienstaat wird.

FW ziehen Volksbegehren erst zurück, wenn Klarheit über Formulierung und Verabschiedung im Landtag besteht

Auf ihrer letzten Landesvorstandssitzung haben die Freien Wähler noch einmal die Formulierung des Gesetzesentwurfs der Landtagsparteien überprüft und folgenden Beschluss gefasst: 

"Erst wenn der Gesetzesentwurf der Landtagsparteien unverwässert beschlussmäßig in die Bayerische Verfassung eingebracht ist, werden die Freien Wähler Bayern ihr Volksbegehren nicht weiter verfolgen. Dann sehen die Freien Wähler ihr angestrebtes Ziel eines strikten Konnexitätsprinzips in der Bayerischen Verfassung als erreicht an und empfehlen den Wählerinnen und Wählern, dem Landtagsentwurf beim Volksentscheid am 21. September 2003 zuzustimmen.
Nach einem erfolgreichen Volksentscheid ist es umso wichtiger, daß die Freien Wähler Bayern mit ihrem Einzug in den Landtag als Anwalt der Kommunen die konkrete Umsetzung des Konnexitätsprinzips garantieren können."

FW-Landesvorsitzender Armin Grein: "So, wie der Entwurf der Landtagsparteien im Moment vorliegt, entspricht er der Formulierung unseres Volksentscheids zum Teil bis aufs Komma. Deshalb sind wir grundsätzlich bereit, unser Volksbegehren zurückzuziehen. Aber wir wollen Sicherheit. Die Initiativen der letzten Jahre zum Konnexitätsprinzip sind zu oft am Widerstand der Regierungsmehrheit gescheitert. Zudem haben wir eine Verantwortung den über 50.000 Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, die auf unserem Antrag unterschrieben haben. Wir werden deshalb auf unser Volksbegehren nur und auch erst dann verzichten, wenn der Landtag seinen Gesetzentwurf in der jetzt vorgelegten Form auch tatsächlich verabschiedet hat."

 

Informationsveranstaltung der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing e.V.

Am Montag, den 28. April 2003 lädt die FWG Fridolfing zu einer Informationsveranstaltung ins Gasthaus Gruber ein. Johann Hafner, Geschäftsführer der Otto-Chemie Fridolfing,  stellt uns den Betrieb näher vor. Zu dieser Veranstaltung ist die Bevölkerung herzlichst eingeladen (Zeitungsbericht)

 

Die Freie Wählergemeinschaft Fridolfing e.V.

wurde am 26.02.2003 ins das Vereinsregister eingetragen.

 

 

 Salzachdamm heute und morgen

Zur Begehung mit dem Wasserwirtschaftsamt fanden sich einige interessierte Bürger ein. Der Referent  H. Ultscht und die Vorstandschaft der Freien Wählergemeinschaft Fridolfing waren über das rege Interesse sehr erfreut. Vorab einige Foto`s ( hier klicken) der Begehung. Zum Zeitungsbericht (hier)

 

 Neue Vorstandschaft der Freien Wähler

Ihre kommunalpolitische Arbeit verrichtet die Freie Wählergemeinschaft Fridolfing künftig unter einem neuen Vorsitzenden: In einer Versammlung im Gasthaus Bax wurde Egon Kraus zum Nachfolger von Roman Di Qual gewählt, der für dieses Amt nicht mehr kandidierte. 

Nach einem kurzen Rückblick auf die Kommunalwahlen 2002 und einem Dank und einem kleinen Geschenk  an die ausgeschiedenen Gemeinderäte Petra Heilmann und Roman Di-Qual stand die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Die Versammlung wählte einstimmig Egon Kraus zum neuen Vorstand und Adolf Köberle zu seinem Vertreter.

Zum Zeitungsbericht