Eingangs begrüßte Franz Jäger Mitglieder und Interessenten und verlas ein Schreiben des bisherigen Vorstands Roman Di Qual, der aus privaten Gründen verhindert war. Roman Di Qual erklärte, dass er für das Amt des 1. Vorstands nicht mehr zur Verfügung stehe. Er bedankte sich für das ihm in den letzten zwölf Jahren entgegengebrachte Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit mit der bisherigen Vorstandschaft und mit Alt-Bürgermeister Eugen Stadler, ohne die viele zukunftsweisende Projekte in der Gemeinde nicht möglich gewesen wären.

In einer kurzen Nachlese ging Franz Jäger auf das Ergebnis der Freien Wähler bei den Kommunalwahlen im März ein. Die Freien Wähler sind im neuen Fridolfinger Gemeinderat nur noch mit drei statt mit vier Sitzen vertreten, der Hauptgrund dafür wird einhellig im Fehlen eines eigenen Bürgermeisterkandidaten gesehen. Hinzu kamen die besonderen Effekte der Fridolfinger "Generationenwahl" zum neuen Bürgermeister. Umso wichtiger sei es, dass die Freien Wähler mit Georg Reitinger wieder den 3. Bürgermeister stellen, wozu Franz Jäger ganz herzlich gratulierte.

Georg Reitinger betonte die Bedeutung des Amts des 3. Bürgermeisters. Die fehlenden absoluten Mehrheiten der anderen Parteien im Gemeinderat, so Reitinger, verschaffen den Freien Wählern die Chance, durch sachbezogene Gemeinderatsarbeit wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu gelangen. Anschließend bedankte sich Georg Reitinger bei den ausgeschiedenen Gemeinderäten Petra Heilmann und Roman Di Qual für die engagierte Arbeit und verabschiedete beide mit einem Präsent. Alt-Bürgermeister Eugen Stadler wurde in größerem Rahmen verabsch Anschließend wurde unter der Leitung von Eugen Stadler die neue Vorstandschaft gewählt. Sämtliche Wahlvorschläge wurden von den Versammlungsteilnehmern einstimmig bestätigt: 1. Vorstand: Egon Kraus; 2. Vorstand: Adi Köberle; Beisitzer: Franz Jäger, Stefan Reschberger, Hannes Wimmer; Kassier: Georg Reitinger; Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit: Fritz Herrmann.

Die neu gewählte Vorstandschaft um Egon Kraus bedankte sich für das Vertrauen und stellte fest, das Werben um den Wähler und die Arbeit für die Kommunalwahl 2008 beginne bereits jetzt. Eugen Stadler meinte, mit der Wahl einer neuen Vorstandschaft sei ein vielversprechender Neuanfang gemacht. Wichtig für eine erfolgreiche Kommunalpolitik sei vor allem der tägliche Kontakt zu den Bürgern. Die Bevölkerung müsse darüber aber auch regelmäßig informiert werden.

Im abschließenden Tagesordnungspunkt wurde die zukünftige Arbeit der Freien Wähler diskutiert. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Kommunalwahl 2008 müsse das Ziel sein, wieder mehr Interessenten zu mobilisieren und die Bürger wieder für die Arbeit der Freien Wähler zu begeistern, um wieder eine deutlich größere Gruppierung zu werden.

Angeregt wurden regelmäßige Informationsveranstaltungen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen, zu denen bei Bedarf auch Fachreferenten eingeladen werden können. Auch junge Leute sollen gezielt und verstärkt in die Arbeit der Freien Wähler eingebunden werden. Wichtig sei auch eine deutliche Verbesserung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt war eine positive Aufbruchstimmung spürbar. Mit dem Beschluss, eine Satzung zu erstellen und Mitgliedsbeiträge zu erheben, wurde die Versammlung beendet.