In einer kurzen Nachlese ging Franz Jäger auf das Ergebnis der Freien Wähler bei den Kommunalwahlen im März ein. Die Freien Wähler sind im neuen Fridolfinger Gemeinderat nur noch mit drei statt mit vier Sitzen vertreten, der Hauptgrund dafür wird einhellig im Fehlen eines eigenen Bürgermeisterkandidaten gesehen. Hinzu kamen die besonderen Effekte der Fridolfinger "Generationenwahl" zum neuen Bürgermeister. Umso wichtiger sei es, dass die Freien Wähler mit Georg Reitinger wieder den 3. Bürgermeister stellen, wozu Franz Jäger ganz herzlich gratulierte.
Georg Reitinger betonte die Bedeutung des Amts des
3. Bürgermeisters. Die fehlenden absoluten Mehrheiten der anderen
Parteien im Gemeinderat, so Reitinger, verschaffen den Freien Wählern die
Chance, durch sachbezogene Gemeinderatsarbeit wieder stärker ins
Bewusstsein der Öffentlichkeit zu gelangen. Anschließend bedankte sich
Georg Reitinger bei den ausgeschiedenen Gemeinderäten Petra Heilmann und
Roman Di Qual für die engagierte Arbeit und verabschiedete beide mit
einem Präsent. Alt-Bürgermeister Eugen Stadler wurde in größerem
Rahmen verabsch Anschließend wurde unter der Leitung von Eugen Stadler
die neue Vorstandschaft gewählt. Sämtliche Wahlvorschläge wurden von
den Versammlungsteilnehmern einstimmig bestätigt: 1. Vorstand: Egon
Kraus; 2. Vorstand: Adi Köberle; Beisitzer: Franz Jäger, Stefan
Reschberger, Hannes Wimmer; Kassier: Georg Reitinger; Schriftführer und
Öffentlichkeitsarbeit:
Die neu gewählte Vorstandschaft um Egon Kraus bedankte sich für das Vertrauen und stellte fest, das Werben um den Wähler und die Arbeit für die Kommunalwahl 2008 beginne bereits jetzt. Eugen Stadler meinte, mit der Wahl einer neuen Vorstandschaft sei ein vielversprechender Neuanfang gemacht. Wichtig für eine erfolgreiche Kommunalpolitik sei vor allem der tägliche Kontakt zu den Bürgern. Die Bevölkerung müsse darüber aber auch regelmäßig informiert werden.
Im abschließenden Tagesordnungspunkt wurde die zukünftige Arbeit der Freien Wähler diskutiert. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Kommunalwahl 2008 müsse das Ziel sein, wieder mehr Interessenten zu mobilisieren und die Bürger wieder für die Arbeit der Freien Wähler zu begeistern, um wieder eine deutlich größere Gruppierung zu werden.
Angeregt wurden regelmäßige Informationsveranstaltungen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen, zu denen bei Bedarf auch Fachreferenten eingeladen werden können. Auch junge Leute sollen gezielt und verstärkt in die Arbeit der Freien Wähler eingebunden werden. Wichtig sei auch eine deutliche Verbesserung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt war eine positive Aufbruchstimmung spürbar. Mit dem Beschluss, eine Satzung zu erstellen und Mitgliedsbeiträge zu erheben, wurde die Versammlung beendet.